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How my Bluedrift Came to Be & the Story Behind the Name

mybluedrift
Sep 14
7 min read


As a child, I dreamed of understanding the language of animals.

I wanted to sleep in a cave with wolves, swim freely with dolphins, climb through the trees with monkeys and follow fresh lion tracks through the red soil of Kenya.

Looking back, though, it wasn't extraordinary adventures that made my childhood feel rich. It was laughing around the dinner table, making pasta, catching butterflies only to gently set them free, and somehow having the ability to live completely in the now.

Somewhere along the way, I lost a little of that.

Growing up, I became more concerned with what life was supposed to look like. I made plans, compromises and decisions for a future I thought I had to build first. Travel became something I would allow myself later, once I had achieved enough, earned enough or created the right circumstances.

But every time I left for a few months, something changed. I felt lighter. More curious. More myself.

And every time I returned to routine, a part of me wondered why I had come back at all.

Around the age of 27, the life I had carefully constructed changed completely. I didn't know exactly what would come next, so I packed my backpack and left.

Looking back, it became one of the greatest gifts of my life.


The Flow Time & Finding Home Within



I stopped living life with a fixed itinerary and began following what felt right.

Instead of constantly asking myself who I was supposed to become, I started creating a life that actually felt like mine.


That path took me along nomad trails in Iran, through the landscapes of Oman and beneath the ocean as I became a Divemaster. I listened to whales singing underwater, slept beneath the Milky Way in Raja Ampat, returned to my childhood home in Kenya and became involved in sea turtle conservation.

I travelled through Mozambique, fell in love again in the African bush and eventually found myself living on a small local island in the Maldives, teaching people to dive.

Very little of it happened according to a plan.

And somehow, that was the point.

By letting go of the need to know exactly where I was going, I found a deep sense of peace.

Doors began opening that I had dreamed about but never imagined I would actually walk through.

I wasn't lost.

I was finally learning how I wanted to live.

My childhood connection to nature returned, and the ocean became an especially important part of that journey.

Diving gave me courage, stillness, curiosity and a feeling of connection that is difficult to put into words.


Without realizing it, I had begun living the dream I once kept postponing, only differently, and much bigger than I had imagined.



That journey became my Bluedrift.

“Wonder begins when we slow down enough to notice it.”

What Does "Bluedrift" Actually Mean?



The name comes from two things that have shaped this chapter of my life.


The Blue

The ocean is where the noise becomes quiet.

Underwater, my breathing slows, time feels different, and I am reminded how small I am, yet how deeply connected everything is.

The ocean has become a place of calm, respect, inspiration and adventure. It constantly reminds me that our actions matter and that there is still so much in this world worth protecting and being curious about.


The Drift

Drift diving taught me something I later recognized in my own life.

You cannot control the current. You learn to understand it, work with it and trust where it carries you while the reef unfolds around you.

For me, drifting doesn't mean living without direction.

It means sometimes having the courage to loosen your grip on the plan, step away from familiar paths and leave enough space for something unexpected to happen.


Together, my Bluedrift isn't simply a name. It's my story, my values and now an invitation to share some of that journey with others.


Why I Started This Journal


For a long time, travelling was something I needed to experience quietly for myself.

But over the years, I collected stories, encounters, lessons and moments that simply don't fit into a fifteen-second Instagram reel.

This journal is a place for those stories.

Stories about the people I meet, the places that change me, life beneath the surface, conservation, freedom, doubt, courage and the small moments of wonder that often become the ones we remember most.


And maybe some of them will inspire you to follow your own curiosity a little further.


Thank you for being here.

Whether you're dreaming about your next adventure or simply looking for a little more wonder in everyday life. Welcome to my Bluedrift.

Love,Lena



Wie my Bluedrift entstand und die Geschichte hinter dem Namen


Als Kind träumte ich davon, die Sprache der Tiere verstehen zu können.

Ich wollte in einer Höhle mit Wölfen schlafen, frei mit Delfinen durch den Ozean schwimmen, mit Affen durch die Baumwkronen klettern und frischen Löwenspuren durch die rote Erde Kenias folgen.

Wenn ich heute an meine Kindheit zurückdenke, waren es aber gar nicht die außergewöhnlichen Abenteuer, die sie so reich gemacht haben. Es war das Lachen am Esstisch, Verkleiden, gemeinsam Pasta machen, Schmetterlinge fangen, nur um sie vorsichtig wieder freizulassen und vor allem diese Fähigkeit, vollkommen im Jetzt zu leben.

Irgendwo auf dem Weg ins Erwachsenwerden habe ich ein StĂĽck davon verloren.

Ich begann, mich mehr damit zu beschäftigen, wie mein Leben aussehen sollte. Ich machte Pläne, ging Kompromisse ein und traf Entscheidungen für eine Zukunft, von der ich dachte, ich müsste sie mir erst aufbauen. Reisen wurde zu etwas, das ich mir später erlauben würde, wenn ich genug erreicht, genug verdient oder die richtigen Voraussetzungen geschaffen hätte.

Doch jedes Mal, wenn ich aufbrach, veränderte sich etwas. Ich fühlte mich leichter. Neugieriger. Mehr wie ich selbst.

Und jedes Mal, wenn ich in meine Routinen zurĂĽckkehrte, fragte sich ein Teil von mir, warum ich ĂĽberhaupt zurĂĽckgekommen war.

Mit ungefähr 27 veränderte sich das Leben, das ich mir sorgfältig aufgebaut hatte, grundlegend.

Ich wusste nicht genau, wie es weitergehen sollte, also packte ich meinen Rucksack und ging los.

Heute weiß ich, dass genau das eines der größten Geschenke meines Lebens war.


Die Flow-Zeit & Das Ankommen in mir selbst



Ich hörte auf, einen festen Plan zu haben oder Ziele, und begann mehr dem zu folgen, was sich im Moment richtig anfühlte.

Anstatt mich ständig zu fragen, wer ich sein sollte, begann ich ein Leben zu gestalten, das sich wirklich nach meinem eigenen anfühlte.

Dieser Weg führte mich über Nomadenpfade im Iran, durch die Landschaften Omans und schließlich unter Wasser, als ich mir meinen wunsch zur professionellen Taucherin erfüllte. Ich hörte Wale unter Wasser singen, schlief unter der Milchstraße in Raja Ampat, kehrte in meine Kindheitsheimat Kenia zurück und engagierte mich dort im Schutz von Meeresschildkröten. Ich reiste durch Mosambik, fand im afrikanischen Busch in Südafrika eine neue Liebe und landete schließlich auf einer kleinen einheimischen Insel auf den Malediven, wo ich heute Menschen das Tauchen beibringe.


Sehr wenig davon geschah nach Plan.

Und vielleicht war genau das der Punkt.

Als ich aufhörte, immer genau wissen zu müssen, wohin mein Weg führt, fand ich eine tiefe innere Ruhe.

Plötzlich öffneten sich Türen, von denen ich als Kind geträumt hatte, ohne wirklich zu glauben, dass ich eines Tages hindurchgehen würde.

Ich war nicht verloren.

Ich begann endlich zu verstehen, wie ich leben möchte.

Meine Verbindung zur Natur aus Kindertagen kam zurück, und besonders der Ozean wurde zu einem wichtigen Teil dieses Weges. Das Tauchen gab mir Mut, Ruhe, Neugier und ein Gefühl von Verbundenheit zurück, das sich nur schwer in Worte fassen lässt.


Ohne es wirklich zu bemerken, hatte ich angefangen, genau den Traum zu leben, den ich so lange auf später verschoben hatte, nur anders und viel größer, als ich ihn mir je vorgestellt hatte.

Aus diesem Weg entstand mein Bluedrift.

„Das Staunen beginnt, wenn wir langsam genug werden, um wieder hinzusehen.“

Was bedeutet Bluedrift eigentlich?



Der Name entstand aus zwei Dingen, die diesen Abschnitt meines Lebens besonders geprägt haben.


Blue, Blau

Der Ozean ist fĂĽr mich der Ort, an dem es still wird.

Unter Wasser wird meine Atmung ruhiger, Zeit fühlt sich plötzlich anders an, und ich werde daran erinnert, wie klein ich eigentlich bin und gleichzeitig, wie sehr alles miteinander verbunden ist.

Der Ozean ist fĂĽr mich zu einem Ort der Ruhe, des Respekts, der Inspiration und des Abenteuers geworden.

Er erinnert mich immer wieder daran, dass unser Handeln Auswirkungen hat und dass es noch so unglaublich viel auf dieser Welt gibt, das es wert ist, geschĂĽtzt, entdeckt und bestaunt zu werden.


Drift, Das Treiben

Beim Strömungstauchen habe ich etwas gelernt, das ich irgendwann auch in meinem eigenen Leben wiedererkannt habe.

Man kann die Strömung nicht kontrollieren. Man lernt, sie zu verstehen, mit ihr zu arbeiten und ihr ein Stück weit zu vertrauen, während sich das Riff vor einem entfaltet.

Für mich bedeutet Drift deshalb nicht, ohne Richtung durchs Leben zu treiben.

Es bedeutet, manchmal den Mut zu haben, den eigenen Plan etwas lockerer zu lassen, vertraute Wege zu verlassen und genug Raum dafĂĽr zu schaffen, dass etwas Unerwartetes passieren darf.


Zusammen ist Bluedrift fĂĽr mich nicht einfach nur ein Name. Es ist meine Geschichte, meine Werte und inzwischen auch eine Einladung, einen Teil dieses Weges mit anderen zu teilen.


Warum ich diesen Journal begonnen habe


Lange Zeit war Reisen etwas, das ich erst einmal ganz fĂĽr mich selbst erleben musste.

Doch ĂĽber die Jahre haben sich Geschichten, Begegnungen, Gedanken und kleine Momente angesammelt, die einfach nicht in ein 15-sekĂĽndiges Instagram-Reel passen.

Dieser Journal ist ein Ort fĂĽr genau diese Geschichten.

Für die Menschen, denen ich unterwegs begegne. Für Orte, die etwas in mir verändern. Für das Leben unter der Wasseroberfläche, Naturschutz, Freiheit, Zweifel und Mut

und fĂĽr all die kleinen Momente des Staunens, die am Ende oft zu den Erinnerungen werden, die bleiben.

Und vielleicht inspiriert die eine oder andere Geschichte auch dich dazu, deiner eigenen Neugier ein kleines StĂĽck weiter zu folgen.


Danke, dass du hier bist.

Egal, ob du gerade von deinem nächsten großen Abenteuer träumst oder einfach ein bisschen mehr Staunen in deinem Alltag suchst:

Willkommen bei my Bluedrift.

Love, Lena

 
 
 

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